Das Vorstellungsgespräch als Produktionshelfer

Produktionshelfer Vorstellungsgespräch

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Sobald Sie eine Rückmeldung vom Unternehmen erhalten, steht fest, ob und inwiefern Ihre Bewerbungsunterlagen gut angekommen sind. Falls Sie eine Absage erhalten sollten, haben Ihre Qualifikationen vielleicht nicht auf die der Stellenausschreibung gepasst oder ein anderer Bewerber hat einen besseren Eindruck hinterlassen. Bleiben Sie auch nach einer Absage immer selbstbewusst und stecken Sie den Kopf nicht in den Sand, denn die nächste Gelegenheit kommt garantiert. Wenn Ihnen der Personaler jedoch eine positive Mitteilung macht, dann steht für Sie das Vorstellungsgespräch beziehungsweise das Bewerbungsgespräch an. Dies ist die letzte Hürde zwischen Ihnen und Ihrem neuen Job als Produktionshelfer, weshalb Sie sich unbedingt gut darauf vorbereiten sollten.

Die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Im Vordergrund des Bewerbungsgespräches stehen definitiv Sie als Bewerber. Hier soll in Erfahrung gebracht werden, ob Sie zum Unternehmen passen und für die angegebene Stelle qualifiziert sind. Um dies herauszufinden, wird der Mitarbeiter der Personalabteilung, der im Vorstellungsgespräch Ihr Gesprächspartner ist, Ihnen eine Vielzahl an Fragen stellen – teilweise auch unangenehmere Fragen. Bleiben Sie immer ruhig und gelassen, antworten Sie nicht überhastet und bleiben Sie ehrlich. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie der Mittelpunkt sind – lernen Sie deshalb Ihre bisherigen beruflichen Stationen und seien sie darauf gefasst, zu jeder der Stationen etwas sagen zu können. Ferner sollten Sie etwaige Lücken in Ihrem Lebenslauf ausreichend gut erklären können, sodass dem Personaler dies nicht mehr übel aufstößt. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie sich über das Unternehmen informieren, in dem Sie als Produktionshelfer beziehungsweise Produktionshelferin arbeiten möchten. Dies ist insofern wichtig, da eine Bewerbung schnell an mehrere Unternehmen verschickt werden kann. Das Unternehmen stellt sich jedoch die Frage, warum sich der Bewerber oder die Bewerberin gerade für das Unternehmen entschieden hat. Diese Frage können Sie am einfachsten beantworten, indem Sie die grundlegenden Basisinformationen der Firma kennen.

Richtige Kleidung für das Vorstellungsgespräch als Produktionshelfer

Bei einem Vorstellungsgespräch ist der erste Eindruck sehr wichtig. Sofern Sie einen positiven Eindruck auf den Personaler machen, ist das bereits die halbe Miete. Menschen, denen man positiv gegenübersteht, spüren dies, wodurch eine gewisse Lockerheit im Gespräch entsteht. Um einen wahrlich positiven ersten Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie unbedingt ein gepflegtes Äußeres vorweisen. Dies erreichen Sie zum einen durch eine angemessene Kleidung. Für Männer bietet sich eine Kombination aus einer einfarbigen Hose oder Jeans mit passendem Hemd, Gürtel und Schuhen an. Wenn Sie möchten, können Sie auch ein schickes Sakko anziehen und so Ihr Outfit abrunden. Ein Anzug oder eine Krawatte sind jedoch nicht zwingend nötig. Frauen sollten zudem darauf achten, dass sie nicht zu freizügig angezogen sind. Mit einem schicken Blazer über eine Bluse, kombiniert mit einer farblich passenden Hose können angehende Produktionshelferinnen nichts falsch machen. Ordentliche und vor allem saubere Damenschuhe runden das Gesamtbild ab. Aber auch eine lässigere Kleidungswahl ist für Frau und Mann denkbar. Ausschlaggebend ist, dass Sie sich darin wohlfühlen. Auch wichtig ist ein neutraler beziehungsweise angenehmer Körpergeruch. Bei einem Bewerbungsgespräch sollten Sie auf keinen Fall unangenehm riechen, da dies beim Personaler eine unterbewusste Abneigung hervorruft, wodurch Ihre Chancen auf den Job als Produktionshelfer schwinden.

Wie läuft das Vorstellungsgespräch ab?

Ein gutes Bewerbungsgespräch hat eine Dauer zwischen 15 und 60 Minuten. Viele Firmen, die auf historische Werte setzen, machen aus einem Bewerbungsgespräch ein typisches Frage-Antwort-Spiel. Der Personaler stellt Ihnen Fragen, Sie antworten darauf. Dass Ihre Qualitäten hier nicht voll und ganz zum Vorschein kommen, steht außer Frage. Deshalb geht der Trend in Sachen Vorstellungsgespräch aktuell eher zu einem locker geführten, Small-Talk-ähnlichen Gespräch. Hier liefern beide Seiten Input für eine gute Gesprächsführung, wodurch viel mehr zum Vorschein kommt, als bei der historischen Variante. Natürlich wird der Personaler zu gegebener Zeit einige Fragen einstreuen, seien Sie hier jedoch nicht aufgeregt und verlieren Sie nicht den roten Faden. Sofern Sie sich gut vorbereitet haben, brauchen Sie sich vor nichts zu fürchten.

Typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Während eines Vorstellungsgesprächs werden üblicherweise nahezu identische Fragen gestellt. Neben Fragen zu Ihrem Lebenslauf werden Sie auch hinsichtlich Ihrer Kenntnis über das Unternehmen befragt. Zudem werden gerne persönliche Fragen gestellt, die sich beispielsweise auf Ihre Stärken und Schwächen beziehen. Auch üblich ist, dass nach Ihrer Zukunftsperspektive gefragt wird – sprich „Wo sehen Sie sich in 3, 5 oder 10 Jahren?“. In gewissen Fällen kann es auch sein, dass der Mitarbeiter der Personalabteilung testen will, wie Sie mit Stresssituationen umgehen. Sie werden hier also bewusst provoziert oder in eine unangenehme Situation gebracht. Behalten Sie unbedingt die Ruhe. So meistern Sie die Situation souverän. Das schafft Eindruck und zeigt, dass Sie stressresistent sind.

Nach dem Bewerbungsgespräch

Nach dem Gespräch dauert es ungefähr 1-3 Wochen, bis Sie eine Rückmeldung erhalten. Sofern Sie nach einer Woche noch nichts vom Unternehmen gehört haben, ist eine höfliche Anfrage angebracht. Warten Sie jedoch unbedingt 7 Tage ab, um dem Unternehmen ein wenig Freiraum zu geben – frühere Anfragen wirken aufdringlich und stellen Sie als nervös und abhängig dar. Die Anfrage sollte hierbei entweder telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Achten Sie bei beiden Varianten darauf, dass Sie Ihren Ansprechpartner kontaktieren. Dieser kennt Sie wahrscheinlich noch und kann Ihnen besser sagen, wie lange der Auswahlprozess noch dauert, als die allgemeine Personalverwaltung der Firma. Prinzipiell ist es jedoch besser, wenn Sie sich einfach zurücklehnen und auf die Antwort warten – das Unternehmen wird Sie nämlich auf jeden Fall kontaktieren und Ihnen mitteilen, ob Sie die Stelle als Produktionshelfer beziehungsweise Produktionshelferin erhalten haben, oder ob dies nicht der Fall ist.

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