Bewerbung als Produktionshelfer

Produktionshelfer Bewerbung

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Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Job in der Produktion, sind bisher jedoch nicht fündig geworden oder haben auf Ihre Bewerbungen ausschließlich negative Antworten erhalten? Dann wird Ihnen der folgende Beitrag garantiert behilflich sein, denn wir klären Sie darüber auf, wie der Bewerbungsprozess hinsichtlich eines Produktionshelfers abläuft und wie Sie sich optimal auf das Vorstellungsgespräche vorbereiten können.

Die richtigen Webseiten, um Stellenangebote zu finden

Prinzipiell ist es für Sie vorerst wichtig, dass Sie eine passende Stelle finden. Stellen sind meist über die Homepage der Firma ausgeschrieben. Sofern Sie keine Firma favorisieren, sollten Sie sich auch bei den allseits bekannten Stellenportalen umsehen, da sämtliche Stellen auch hier ausgeschrieben werden. Stellen als Produktionshelfer können hier durch die Anwendung eines Filters explizit herausgefiltert werden. Somit erhalten Sie bereits sehr früh in Ihrem Bewerbungsprozess einen Überblick darüber, wie der aktuelle Stellenmarkt aussieht. Sofern hier keine für Sie geeignete Stelle dabei ist, sollten Sie einige Unternehmen direkt kontaktieren. Diesen Schritt nennt man Initiativbewerbung und kommt bei den meisten Firmen gut bis sehr gut an. Es zeigt, dass Sie auch wirklich auf der Suche nach Arbeit sind und Eigeninitiative ergreifen können. Zudem halten Firmen die Profile der Bewerber, die sich initiativ beworben haben, meist über einen längeren Zeitraum und kontaktieren die Bewerber dann, wenn die passende Stelle für sie verfügbar ist. Im weiteren Verlauf das Textes wird aber davon ausgegangen, dass eine passende Stelle ausgeschrieben wurde. Initiativbewerbungen werden also nicht weiter betrachtet.

Der Bewerbungsprozess zum Produktionshelfer

Sofern Sie also eine Stelle gefunden haben, auf die Sie sich gerne bewerben möchten, sollten Sie ein aussagekräftiges Anschreiben, einen Lebenslauf sowie gegebenenfalls auch Zeugnisse zusammensuchen und an Ihre Bewerbung anhängen. Die einzelnen Dokumente sollten gut aufeinander abgestimmt sein, da die Optik das erste Ausschlusskriterium einer jeden Bewerbung ist. Zudem empfiehlt es sich, dass in einem jeden Lebenslauf ein Bild des Bewerbers auftaucht. Dieses Bild sollte jedoch kein privater Schnappschuss sein, sondern ein ordentliches Bild, auf dem Sie gut gekleidet sind. Deshalb fallen Fotos aus dem letzten Urlaub in der Regel weg. Bei Fotografen gibt es zahlreiche Angebote für solche Fotos, weshalb Sie vor Ihrer Bewerbung einen solchen aufsuchen sollten. Nun bewerben Sie sich mit diesen Daten bei Ihrem potentiellen künftigen Arbeitgeber. Dies geschieht entweder über ein Bewerbungsportal oder über eine einfache Mail an die Personalabteilung des Betriebs. Beachten Sie, dass Sie bei einer Mail unbedingt auch ein wenig Text einbringen sollten. Es ist nicht notwendig, dass Sie das Anschreiben in das Textfeld der E-Mail kopieren. Erklären Sie hier nur kurz, dass Sie sich auf die Stelle zum Produktionshelfer bewerben möchten und sich auf eine Rückantwort freuen. Dann hängen Sie die nötigen Dokumente an und schicken die Bewerbung ab. Falls Sie eine Musterbewerbung oder sonstige Tipps hinsichtlich Ihrer Bewerbungsunterlagen benötigen, können Sie gerne unsere Tipps für Bewerbungsunterlagen als Produktionshelfer durchlesen.

Das Warten auf eine Rückantwort

Grundsätzlich kann man nicht genau sagen, wie lange Unternehmen benötigen, um Ihren Bewerbern eine Antwort zukommen zu lassen. Groß geschätzt sind es zwischen einer und insgesamt vier Wochen. Sofern die Rückantwort positiv ist, werden Sie zu einem persönlichen Gespräch, dem Vorstellungsgespräch, eingeladen. Hier sollten Sie positiv und selbstsicher auftreten, um Ihr Gegenüber von Ihnen zu überzeugen. Die Person, mit der Sie das Gespräch führen, ist meist ein Mitarbeiter der Personalabteilung. In manchen Fällen ist auch der Abteilungsleiter dabei, der seine neuen Mitarbeiter natürlich auch gerne kennen lernen möchte. Sie brauchen keinerlei Angst vor diesem Gespräch haben, gehen Sie einfach locker ran, dann wird das Gespräch garantiert von Erfolg gekrönt sein.

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor

Um sich auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten, sollten Sie etwas über die Firma herausfinden. Zudem sollten Sie sich über sich selbst im Klaren sein. Das klingt auf den ersten Blick logisch, ist für die meisten Bewerber jedoch immens schwierig. Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren? Was sind Ihre Stärken und worin sind Sie nicht so gut? Bringen Sie diese Punkte in Erfahrung und versuchen Sie diese dann so positiv wie möglich zu vermitteln. Lassen Sie sich bei Ihren Antworten ausreichend Zeit und sagen Sie auch ruhig, wenn Sie sich bei einer Antwort nicht sicher sind. Der Mensch, der Ihnen gegenüber sitzt, wird Sie nicht verurteilen und schon gar nicht auslachen. Sie haben es bereits bis in das Vorstellungsgespräch geschafft, das heißt, dass das Unternehmen auch an Ihnen interessiert ist. Das Gespräch ist die einzige Hürde, die noch zwischen Ihnen und Ihrem neuen Job als Produktionshelfer steht – also fassen Sie Mut und bewahren Sie Ruhe, dann gehört der Job schon bald Ihnen. Ausführlichere Erläuterungen zum Vorstellungsgespräch finden Sie im dazugehörigen Text.

Lassen Sie sich – auch bei einer Absage – nicht entmutigen

Im Anschluss an das Bewerbungsgespräch vergehen in der Regel wieder einige Tage, bis Sie eine finale Rückmeldung erhalten. Hier wird Ihnen mitgeteilt, ob Sie für die Stelle geeignet sind und ob das Unternehmen Sie gerne beschäftigen möchte. Sofern dies der Fall ist, können Sie Ihren Arbeitsvertrag unterschreiben und als Produktionshelfer arbeiten. Falls Sie eine Absage erhalten, sollten Sie sich nicht entmutigen lassen, denn es gibt noch zahlreiche andere Firmen, bei denen Sie vorsprechen können.

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