Produktionshelfer im Bereich Chemie

Produktionshelfer Chemie

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Als Produktionshelfer üben Sie wie der Name schon sagt helfende Tätigkeiten im Bereich der Produktion aus. Sie sind so etwas wie ein Zuarbeiter der Produktion. Sie können daher in verschiedenen Bereichen, die sich mit der Produktion von Gütern beschäftigen, zum Einsatz kommen. Produktionshelfer gibt es dadurch in sämtlichen Branchen. Eine Branche, in dem Sie als Produktionshelfer arbeiten können, ist die Chemieindustrie. Als Produktionshelfer im Bereich Chemie kommen Sie wiederum in ganz unterschiedlichen Betrieben zum Einsatz, welche die Erzeugung chemischer Erzeugnisse gemeinsam haben. Hier stellen wir Ihnen das Berufsbild des Produktionshelfers mit seinen Anforderungen, Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten im Bereich Chemie näher vor.

Was Produktionshelfer im Bereich Chemie machen

In der Produktionshilfe können Sie vielfältige Aufgaben erledigen. Sie üben als Produktionshelfer oder Produktionsfachkraft zunächst vor allem helfende oder assistierende Tätigkeiten aus. Mit etwas Erfahrungen können Sie schließlich unter Umständen auch selbstständig Maschinen bedienen. Im Bereich Chemie heißt das, dass Sie in den meisten Fällen bei der Produktion von chemischen Erzeugnissen beteiligt sind. Dies können zum Beispiel Farben, Mineralprodukte, Kunst- oder Klebstoff sein. Sie können diese Erzeugnisse direkt produzieren oder sind bei der Überwachung und Einstellung der Maschinen beteiligt. Auch die Verpackung, Lagerung und der Transport der Güter oder die Reinigung und Wartung der Maschinen können zu Ihren Aufgaben gehören. Auch die Betriebe, in denen Sie zum Einsatz kommen, sind unterschiedlich. So können Sie als Produktionsassistenz im Bereich Chemie zum Beispiel in der Pharmaindustrie, der Mineralölverarbeitung, bei Herstellern von Farb-, Kleb- oder Kunststoff und in vielen weiteren Betrieben, die chemische Erzeugnisse produzieren, arbeiten.

Arbeitsbedingungen im Bereich Chemie

Als Produktionshelfer arbeiten sie unter ganz bestimmten Bedingungen. Bevor Sie sich für diesen Beruf entscheiden, sollten Sie daher prüfen ob Sie die Anforderungen erfüllen und sich vorstellen können unter den gegebenen Bedingungen zu arbeiten. Ihr Arbeitsort kann im Bereich Chemie entweder eine Werkhalle, aber auch ein Lagerraum oder ein Labor sein. Auch Anlagen im Freien sind unter Umständen mögliche Arbeitsorte. Zu Ihren Arbeitsbedingungen gehört, dass Sie unter Umständen sehr schnell und flexibel arbeiten müssen, da Sie für verschiedene Maschinen verantwortlich sein können. Auch haben die meisten Produktionshelfer keine klassischen Arbeitszeiten. Schichtarbeit ist in der Produktion keine Seltenheit. Auch Arbeiten bei Lärm und Schmutz können anfallen. Vor allem im Bereich Chemie können außerdem hohe Temperaturen sowie Dampf und unangenehme Gerüche zu den Arbeitsbedingungen gehören. Falls Sie in der Lagerung und im Transport zum Einsatz kommen, müssen Sie unter Umständen schwere Gegenstände Heben und Tragen.

Anforderungen an Produktionsfachkräfte

Um als Produktionshelfer zu arbeiten, benötigen Sie nicht unbedingt einen Schulabschluss – hier unterscheiden sich die Anforderungen jedoch je nach Betrieb, manche Arbeitgeber stellen Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss ein. In der Produktionshilfe müssen Sie keine langjährige Ausbildung absolvieren. Was Sie als Produktionshelfer wissen und können müssen, lernen Sie nach Ihrer Einstellung direkt im Betrieb. Dort werden Sie weitergebildet und können so auch innerhalb des Betriebs befördert werden. Gewisse Fähigkeiten sind jedoch von vornherein auf jeden Fall von Vorteil. Dazu gehört zum einen technisches Verständnis, da Sie täglich mit Maschinen arbeiten werden. Im Bereich Chemie sind natürlich auch Stärken in den Schulfächern Chemie, Physik und Mathe von Vorteil. Einige Arbeitgeber verlangen außerdem einen Führerschein. Gerade in der Produktion von chemischen Erzeugnissen sind Sorgfalt und Geschicklichkeit nützliche Stärken um eine reibungslose und sichere Produktion zu gewährleisten. Darüber hinaus sollten Sie verantwortungsbewusst und flexibel sein.

Verdienstmöglichkeiten in der Produktionshilfe

Der Verdienst als Produktionshelfer unterscheidet sich je nach Betrieb und Standort. Als Produktionshilfe im Bereich Chemie können Sie im ersten Ausbildungsjahr zwischen 750 und 850 Euro verdienen. Schon im zweiten Ausbildungsjahr steigt Ihr Verdienst. Wenn Sie lange Zeit in einem Betrieb bleiben, wächst nicht nur Ihr Verantwortungsbereich, sondern Sie werden mit der Zeit auch mehr verdienen. Ein fertig ausgebildeter Produktionshelfer verdient durchschnittlich etwa 2.000 Euro brutto. In den meisten Betrieben stehen Ihnen außerdem nach einer Zeit verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zur Auswahl. Nach einigen Jahren können Sie so bis zur Produktionsleitung befördert werden und so bis zu 5.000 Euro brutto im Monat verdienen. Die Verdienstmöglichkeiten variieren jedoch je nach Region, Branche und Betrieb.

Produktionshelfer werden

Wenn Sie die Arbeitsbedingungen in der Produktionshilfe akzeptieren und denken, dass Sie die richtigen Fähigkeiten für den Beruf des Produktionshelfers mit sich bringen, können Sie sich direkt nach einer Ausbildungsstelle in diesem Bereich umsehen und bewerben. Stellenanzeigen für Produktionshelfer finden Sie in lokalen Zeitungen oder bei einschlägigen Jobbörsen im Internet.

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